#42: „Frauenfragen“: Folge 42 mit Philipp Jelinek

Wann auch immer ich erzähle, dass ORF-Vorturner Philipp Jelinek in meinem Podcast zu Gast war, höre ich: „Ah ja, den kenne ich von meiner Oma.“ Seit Beginn der Corona-Pandemie hält der 55-Jährige nämlich das ältere Publikum vor den TV-Geräten fit und überzeugt dabei mit einfachen Übungen und seinem hemdsärmeligen Charme. Er trägt stets bunte Socken, weil seine Zehennägel vom Triathlon-Training so „schirch“ geworden sind und wird durchaus auch mal emotional, etwa als ihm 2021 live im TV die Romy für das „Beste Lockdown-Format“ überreicht wurde. Auch während des „Frauenfragen“-Gesprächs, als er vom Tod seines Vaters erzählt, kommen Jelinek die Tränen. „Man kann trotzdem hart sein, man kann trotzdem Mann sein. Aber Mannsein heißt auch Gefühle zu zeigen“, sagt er kurz darauf mit Nachdruck. Wegen seiner Gefühligkeit und seines großen Interesses für Körperpflege bezeichnet sich der gebürtige Wiener übrigens als metrosexuell und meint, dass er schon lange vor David Beckham ein Metrosexueller gewesen sei, also ein heterosexueller Mann, mit Interessen, die eher als feminin angesehen werden. Über seine feminine Ader, seinen Hang zur Selbstdarstellung und wie es ihm damit geht, als Vorturner in die Fußstapfen einer erfolgreichen Frau, nämlich Ilse Puck, getreten zu sein, erzählt er in der 42. Ausgabe von „Frauenfragen“.

FRAUENFRAGEN STELLT VOR:

Philipp Jelinek ist 55 Jahre alt. Optisch ähnelt er einem in die Jahre gekommenen Clark Kent bzw. Batman, der seinen Bauchansatz unter dem Superhelden-Cape nicht mehr verstecken kann. Der geborene Wiener ist kinderlos und lebt seit vielen Jahren in einer festen Beziehung. Beruflich hat er eine recht bunte Karriere hinter sich: Er war Fließbandarbeiter, Matratzenverkäufer und Stimmungsmacher bei der Barbara Karlich Show. Er war außerdem Triathlet und hatte vor zwei Jahren, zu Beginn der Corona-Pandemie, seinen großen Durchbruch als Vorturner im ORF-Fernsehen. Für seine Sendung „Fit mit Philipp“ hat er 2021 auch den renommierten Fernsehpreis Romy bekommen.

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Kommentare

  • Philipp

    Wow – selten so schnell bergab gegangen in einem Gespräch – einfach mal jedes Problem ignoriert mit: „Na bei mir is das eh net so, da brauchen wir nix ändern!“ – Kann mich gar nicht entscheiden, was das negative Highlight war – „Topfenneger“ war sicher eines davon, eigene Opferdarstellun wohl ein anderes. – Selbstreflektion ist wohl mal nicht seine Stärke. – Bin echt überrascht, wie du da so professionell bleiben konntest – meine subjektive Meinung dazu: „Sehr gute Moderatorin!“

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