ABOUT

Mari Lang wurde 1980 in einem Krankenhaus in Eisenstadt geboren. Obwohl andere Spitäler näher lagen, entschieden sich ihre Eltern bewusst dafür, dass sie Burgenländerin werden sollte und besiegelten damit ihr Schicksal. Viele Jahre später zierte sie nicht nur, aber auch deshalb, das Cover des Magazins “Die Burgenländerin”.

Nach der Matura 1998 in einem Gymnasium in Niederösterreich ging Mari nach London, um MTV-Moderatorin zu werden. Weiter als bis zum Eingang des Senders schaffte sie es jedoch nicht. Weil mit den Jahren nicht nur ihr Körper (1,73m), sondern auch ihr Mut wuchs, landete sie 2001 schließlich beim Radiosender FM4. Dort fand man, dass sie ganz gut reden konnte, und so wurde sie neben ihrer journalistischen Tätigkeit, für die sie einen Universitäts-Abschluss vorweisen kann, Moderatorin.

Weil Mari beim Reden gerne hin und her geht, begann sie 2003 diverse Bühnen zu betreten und Veranstaltungen zu moderieren. Auch im ORF merkte man rasch, dass es nicht schlecht ist, neben der Stimme auch das Gesicht zu sehen, und so durfte sie 2011 die erste interaktive Diskussionssendung “Contra | Der Talk” auf ORF eins moderieren. Bald darauf folgte das Reportageformat “Mein Leben – Die Reportage mit Mari Lang”, in der Mari  tiefgründige Gespräche mit außergewöhnlichen Menschen führte. Außerdem übernachtete sie dafür in einer Hundehütte und versuchte sich als Telefonistin in einer Escort-Agentur.

Dieses sportliche Engagement blieb innerhalb des ORF nicht unbemerkt, und so setzte man sie ab 2015 als Moderatorin diverser Sportsendungen wie “Sport Aktuell” und “Sportbild” ein – für die sie nach wie vor tätig ist. Ihre Sprachkenntnisse in Englisch, Ungarisch und Französisch helfen ihr dabei die teilweise schwierigen Namen der SportlerInnen richtig auszusprechen. Weil Mari es liebt in andere Rollen zu schlüpfen, begann sie 2019 in die Welt der Schauspielerei hineinzuschnuppern und Ausbildungen in diese Richtung zu machen. Auf den Anruf aus Hollywood wartet sie zwar noch, ist sich aber sicher, dass er kommen wird.

Für die Rolle als berufstätige Frau und Mutter zweier Mädchen hatte Mari zwar kein Drehbuch, beherrscht sie mittlerweile aber aus dem Effeff. Ihre Leidenschaft sich in Dinge einzuarbeiten, ihre Flexibilität und die Tatsache, dass sie nicht untergeht, wenn sie mal ins kalte Wasser gestoßen wird, sind dabei recht hilfreich. Der Corona-Lockdown brachte sie dennoch an ungeahnte Grenzen, und so startete sie 2020 den Blog “Geschichten aus der Krise”, um sich im Lockdown selbst vor dem Breakdown zu bewahren.  Frei nach dem Motto “selbst ist die Frau”.

Als glühende Feministin war es nur eine Frage der Zeit, dass Mari Ende 2020 in Eigenregie den Podcast “Frauenfragen – Der Podcast mit Mari Lang” startete, für den sie bekannte Männer zu einem Gespräch einlädt und mit ihnen über Themen spricht, die normalerweise mit Frauen besprochen werden.