Spezialfolge zum Weltfrauentag: Mit Ina Regen, Anna Buchegger und Alexandra Wachter

Am 8.3. ist wieder Weltfrauentag! Und da stellt sich natürlich die Frage: Soll an diesem Tag gefeiert oder gekämpft und demonstriert werden? Beides, meint meine liebe Freundin und wunderbare Liedermacherin Ina Regen und lädt deshalb einen Haufen großartiger Frauen ins Wiener Konzerthaus zu einem Charity-Abend, an dem Frauen die Sichtbarkeit und Teilhabe bekommen sollen, die sie verdient haben und an dem gemeinsam über Geschlechtergerechtigkeit nachgedacht werden soll – in Form von Musik und Impulsvorträgen. Ich selbst werde dort im Scheinwerferlicht eine Keynote zu meinem Spezialgebiet „Frauenfragen sind Gesellschaftsfragen“ halten. Und, weil ich deshalb schon ordentlich Muffensausen habe, habe ich mir schwesterlichen Support geholt und Ina und zwei weitere Gestalterinnen des Charity-Abends „SIE – Ungewöhnlich selbstverständlich“ zu einer „Frauenfragen“-Spezialausgabe eingeladen.

Wir sprechen über Themen, die Frauen heute bewegen, aufregen und betreffen. Wir sind uns nicht immer einer Meinung, und das ist gut so. Denn wir alle sind zwar Frauen, haben aber komplett unterschiedliche Biografien. Die eine ist Anfang zwanzig, studiert noch und steht am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn. Die andere ist Anfang vierzig, hat zwei Kinder und startet gerade als Unternehmerin durch (Ja, das bin ich!). Was uns aber eint, ist die Überzeugung, dass Feminismus wichtig ist und dass Gleichberechtigung nur gemeinsam geht – gemeinsam mit anderen Frauen und gemeinsam mit Männern und Diversen. Und, weil so ein feministischer Talk auch ein bisschen Spaß machen soll, haben wir typische Männergetränke getrunken (Danke an Sophie Tschannett von „Muschicraft“-Bier, die uns ein paar Flaschen zur Verfügung gestellt hat!), natürlich klassische Frauenfragen beantwortet („Have a cup of Frauenfragen!“) und viel gelacht. Denn Feminismus ist zwar ein ernstes Themenfeld, kann aber auch richtig Spaß machen – vor allem in Form von gelebter Frauensolidarität!

Anna Buchegger, Ina Regen und Mari Lang vor einer Litfaßsäule mit großen Namen drauf. (Danke Alexandra Wachter fürs Fotografieren!)

FRAUENFRAGEN STELLT VOR:

INA REGEN hat Jazz- und Populargesang studiert und hatte 2017 mit der Ballade „Wie a Kind“ ihren Durchbruch als Solokünstlerin. Mittlerweile sind zwei Alben erschienen, von denen das erste, „Klee“, als „Bestes Album des Jahres“ bei den Amadeus Austrian Music Awards ausgezeichnet wurde. Album Nummer zwei, „Rot“, ist 2022 wieder nominiert. Die gebürtige Oberösterreicherin ist bekennende Feministin, Podcasterin („Rotweinplausch“) und war 2021 Jurymitglied der ORF-Castingshow „Starmania“.

ANNA BUCHEGGER ist aus mehreren TV-Castingshows bekannt, allen voran „Starmania“, deren Ausgabe sie 2021 gewonnen hat. Die gebürtige Salzburgerin studiert an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und hat vor kurzem eine Single mit dem Titel „Woman, Woman, Woman“ veröffentlicht.

ALEXANDRA MARITZA WACHTER ist Journalistin, Moderatorin und Vorsitzende des „Frauennetzwerk Medien“. Schon lange engagiert sich die gebürtige Tirolerin für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit. Auf ihre Initiative hin ist zB. der Titel des Branchenmagazins „Der Österreichische Journalist“ in „Österreichs Journalist:in“ umbenannt worden. Für ihre Arbeit ist sie 2021 mit dem Walther Rode-Preis und dem Robert Hochner-Preis ausgezeichnet worden. Wachter ist verheiratet und Mutter zweier Töchter.

„Frauenfragen – Der Podcast mit Mari Lang“ ist unabhängig. Damit das weiterhin so bleiben kann, bitte ich dich um eine kleine finanzielle Unterstützung. Denn auch qualitativ hochwertige Arbeit im Netz sollte ihren Wert haben. Und feministische sowieso!

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Kommentare

  • Katrin Weidel

    Liebe Mari Lang, ein herzliches Dankeschön für Deinen Podcast. Ich lebe in Deutschland, alle Gäste sind mir nicht bekannt- der Blick aufs Thema Frauen in der Gesellschaft ist aber immer interessant. In den letzten Jahren habe ich im Job bemerkt, dass junge Frauen gegen über den, meist nach wie vor männlichen, Führungskräften wieder das Kindchenschema bedienen mit piepsiger Mädchenstimme und viel lächeln usw (oder immer noch?) Das lässt mich entsetzt und traurig zurück. Ich bin jetzt in Rente (bin 64) und war immer berufstätig. Liebe Grüße Katrin
    Ich drücke die Daumen für den deutschen Preis.

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