#27: „Frauenfragen“: Folge 27 mit Omar Khir Alanam

Ende 2021 war ich neben der großartigen Schauspielerin und Schriftstellerin Erika Pluhar und dem ehemaligen Bundespräsidenten Heinz Fischer in der Talksendung „Stöckl.“ zu Gast, um über mein Buch „Frauenfragen: Männer antworten“ und meine Visionen einer geschlechtergerechten Welt zu sprechen. Mit in der Runde war außerdem noch der Autor und Poetry-Slammer Omar Khir Alanam, den ich bis dato nicht kannte. Seine Art zu sprechen mich sofort in den Bann gezogen – wie er von seiner Flucht aus Syrien vor acht Jahren erzählt hat, warum er dankbar ist in Österreich leben zu dürfen und wie er mit Vorurteilen umgeht, mit denen er aufgrund seiner Herkunft oft konfrontiert ist. So reflektiert, so klar, so vorwurfslos.

„Ich bin der, den jede*r Politiker*in kennt – der Flüchtling“, hat er vor einigen Jahren gesagt, als er sein erstes Buch „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde“ vorgestellt hat. Obwohl Omar Khir Alanam ein Mann ist, kennt er das Gefühl, das Frauen haben, wenn sie auf ihr Geschlecht reduziert werden. Denn auch er wird immer wieder auf einen Aspekt seiner Identität reduziert – auf die Tatsache, dass er ein Flüchtling ist.

Im „Frauenfragen“-Gespräch spreche ich mit dem 30-Jährigen darüber, wie es ist ein „Quotenflüchtling“ zu sein und warum ihm ein gutes Aussehen so wichtig ist. Außerdem will ich wissen, wie er sich als Vater eines kleinen Sohnes in die Familienarbeit einbringt und wer oder was ihn als Mann geprägt hat.

FRAUENFRAGEN STELLT VOR:

Omar Khir Alanam ist 30 Jahre alt. Der Autor und Poetry-Slammer ist von der Statur her eher klein und schmächtig und wirkt, mit seinen langen dunklen Locken und dem charmanten Lächeln, wie der klassisch südländische Sunnyboy. Er ist in Syrien geboren und vor acht Jahren nach Österreich geflüchtet, wo er eine Ausbildung zum Fachsozialbetreuer mit Schwerpunkt Kulturvermittlung absolviert hat. Er ist Vater eines kleinen Sohnes und hat mittlerweile vier Bücher veröffentlicht. Sein aktuellstes heißt „Feig, faul und frauenfeindlich“.

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